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Siedlung & Städtebau

Winterthur, Projektwettbewerb ZHAW SULZERAREAL

Aufgabe

Der Campus der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Winterthur ist heute auf drei Standorte verteilt und soll beibehalten werden. Um den steigenden Flächenbedarf zu decken, soll im SULZERAREAL eine grosse Erweiterung erfolgen. In einem ersten Schritt ist ein Neubau, als Ersatz der heutigen Halle 52, am Katharina-Sulzer-Platz geplant. Der Neubau trägt den Namen Adeline-Favre-Gebäude.

Ziel des Projektwettbewerbs ist das Finden eines tragfähigen Projekts für einen hervorragenden Neubau mit guter Einbindung und die Umsetzung der betrieblichen und organisatorischen Anforderungen der ZHAW als Nutzerin. Weiter zu berücksichtigen sind wirtschaftliche Faktoren und gesamtenergetische Betrachtungen.

Vorgehen

Basierend auf der 2005 durchgeführten Testplanung hat Diener & Diener Architekten eine Machbarkeitsstudie erarbeitet. Aufgrund von Änderungen der Nutzung und des Projektperimeters führte die Implenia als Grundeigentümerin einen Projektwettbewerb durch.
Der Wettbewerb im selektiven Verfahren richtete sich an Teams mit Fachleuten aus den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Haustechnik, Bauphysik/Akustik.

Mit der Präqualifikation wurden aus den 38 Bewerbungen acht Teams für die Erarbeitung eines anonym einzureichenden Projektvorschlags ausgewählt. An zwei Jurierungstagen wurden die Arbeiten studiert und beurteilt. Der Bericht des Preisgerichts fasst die Ergebnisse zusammen.

Resultat

Das Preisgericht stellte fest, dass die Aufgabe in der Kombination von gestalterischer Lösung und Einhaltung des Raumprogramms, des Kostenziels und Erfüllung der Nachhaltigkeitskriterien herausfordernd war. Bei allen Projekten war die vertiefte Auseinandersetzung mit der Aufgabe spürbar und gelungen.

Das architektonische Konzept des Siegerprojekts "Samba" von pool Architekten (vgl. Visualisierung Titelbild) mit übertiefem, flexibel nutzbarem äusseren Kranz und als Lernlandschaft nutzbarer Hörsaalskulptur stellt eine zeitgenössische Interpretation einer klassischen Lichthof-Typologie dar und lässt einen austauschfördernden Hochschulbetrieb erwarten. Das insgesamt starke Konzept ist eine robuste Grundlage und lässt sich in Hinblick auf Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit weiterentwickeln.

  • Siegerprojekt

    Siegerprojekt "Samba", pool Architekten

  • Heutige Situation

    Heutige Situation