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Siedlung & Städtebau

Winterthur, Potenzialanalyse Schulanlagen

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2D-Darstellung Variante 2

Ausgangslage

Aufgrund der stetig und schnell wachsenden Wohnbevölkerungszahl und der damit verbundenen Zunahme der Schülerinnen- und Schülerzahl, muss in den nächsten Jahren in allen Stadtkreisen zusätzlicher Schulraum geschaffen werden. Nebst den laufenden Entwicklungs- und Bauprojekten werden weitere bauliche Massnahmen erfolgen müssen. Als Entscheidungsgrundlage dieser strategischen baulichen Massnahmen zur Kapazitätserhöhung soll eine Überprüfung des Potenzials der Verdichtung und Erweiterung innerhalb des Portfolios erfolgen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Machbarkeitsstudien legt diese Potenzialanalyse kein konkretes Raumprogramm für jede Schulanlage fest, sondern bietet eine Übersicht über die Erweiterungsmöglichkeiten der Schulstandorte.

Analyse Ist-Zustand

Die relevanten baurechtlichen Grundlagen (wie PBG, BZO, Richtpläne, Quartier- und Gestaltungspläne) wurden erhoben. Ergänzend flossen GIS-Daten und der Baumkataster in die Analyse ein. Der Erhalt des baukulturellen Erbes wurde besonders beachtet, weshalb auch denkmalpflegerische Aspekte und das ISOS einbezogen wurden. Werkleitungen und unterirdische Bauten wurden grob erfasst, um mögliche Einschränkungen frühzeitig zu erkennen. Die Grundrisse der Bestandsbauten und weitere Planungsdetails wurden nur bei Relevanz berücksichtigt. Zusätzlich wurden die Anforderungen des Departements Schule und Sport zur Nutzung der Aussenräume einbezogen, was die Ausnutzung der Areale mit zusätzlichem Bauvolumen deutlich begrenzte.

Bedarfs- und Potenzialanalyse

Zur Ermittlung der Potenziale für zusätzliche Gebäude auf den Schularealen wurden zwei Hauptansätze verfolgt. Einerseits kamen schmale Erweiterungen mit Gebäudetiefen von 10–12 m (Einbünder) zum Einsatz, um strukturell geprägte Schulbauten der 1950er- und 1960er-Jahre sensibel zu ergänzen. Andererseits wurden bei kompakten oder monumentalen Bestandsbauten wirtschaftlichere Zweibünder mit Gebäudetiefen von 22–23 m gewählt, die eine effizientere Raumnutzung ermöglichen. Diese wurden meist als eigenständige Neubauten geplant, in Einzelfällen jedoch auch Anbauten und Aufstockungen. Wo weder bauliche noch aussenräumliche Voraussetzungen gegeben waren, konnten keine Volumenergänzungen vorgeschlagen werden.

  • 2D-Darstellung Variante 1

    2D-Darstellung Variante 1

  • 3D-Darstellung Varainte 1

    3D-Darstellung Varainte 1