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Landschaft & Gewässer

Wiesendangen, Unterhalts- und Pflegekonzept Wisenbach

Ausgangslage

Das Dorf Wiesendangen wird durch den Wisenbach stark geprägt. Er entspringt westlich von Gündikon, fliesst als offenes Gerinne in den Oberweiher und dann eingedolt durch Bertschikon. Ab der Sagi Bertschikon führt er weitgehend offen und begradigt durch den Ortskern von Wiesendangen. Auf Winterthurer Stadtgebiet mündet er später in die Eulach.

Im Be­reich des Dorfkerns Wiesendangen tritt der Wisenbach immer wieder über die Ufer.
Der Perimeter umfasst das Gebiet zwischen der Mühlestrasse, Elsauerstrasse bis zur Gemeindegrenze (Stadt Winterthur).

Abgestützt auf die Naturgefahren-Kartierung ist ein Gesamtkonzept zu erarbeiten. Nebst den Anforderungen des Hochwasserschutzes sind auch die Anforderungen der Ökologie und der Erholung zu berücksichtigen.

Fragestellungen

Folgende Fragestellungen wurden mit dem Unterhalts- und Pflegekonzept bearbeitet:

  • Kann mit einem gezielten Unterhalt die Abflusskapazität des Wisenbachs erhöht werden?
  • Mit welchen Massnahmen kann der Hochwasserschutz verbessert werden, sodass gleichzeitig die ökologischen Anforderungen erfüllt werden?
  • Wie lassen sich die Ansprüche des Hochwasserschutzes und der Ökologie zusammenfassen, sodass die Massnahmen für die Gemeinde und den Kanton vertretbar sind?

Konzept

Der Unterhalt und die Pflege wurden für fünf Bereiche unterteilt.

  • A1 Wisenbach, Bereich Müli:
    Erhalt/Förderung der Artenvielfalt durch Massnahmen wie Bäume entfernen, Sträucher verjüngen etc.
  • A2 Bachtobelgraben, südlich Elsauerstrasse:
    Erhalt/Förderung der Strukturvielfallt durch Durchforstung, Schnitt der Böschung, Entleerung Geschiebesammler u. dgl.
  • A3 Bachtobelgraben, nördlich Elsaustrasse:
    Gewährleistung Wasserabfluss durch periodische Verjüngung der Sträucher, Entfernung von Schwemmgut u. dgl.
  • B Siedlung:
    Entfernung der alternierenden Anlandung durch Entfernung der Niederwasserrinne, Entfernen von Totholz etc.
  • C Unterhalb Siedlung:
    Aufwertung durch Pflegeeingriffe, Schnitte der Böschung und der wassernahen Vege­tation.
  • Bestandesaufnahme

    Bestandesaufnahme