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Siedlung & Städtebau

Uetikon, privater Gestaltungsplan Birchweid

Ausgangslage

Der öffentliche Gestaltungsplan Birchweid/Gseck von 1990 ist nicht mehr zweckmässig. Er soll aufgehoben und durch einen neuen privaten Gestaltungsplan abgelöst werden, der unter besonderer Beachtung der öffentlichen Interessen eine zeitgemässe Überbauung des bahnhofhah gelegenen Areals mit rund 100 Wohnungen ermöglicht. Weil der Rahmen der Bau- und Zonenordnung mit der Gesamthöhe der Gebäude überschritten wird, muss die Gemeindeversammlung dem Gestaltungsplan zustimmen.

Konzeptidee

Eigenschaften Bebauungskonzept:

  • fünf kompakte Hofgruppen mit je einem zwei-, drei- und viergeschossigen Gebäude
  • überdurchschnittlich grosse Freiflächen und Spielbereiche
  • ungeschmälerte Erhaltung der Sichtbeziehungen vom Rankweg zum Kirchhügel und zu den denkmalpflegerisch wertvollen Nachbarbauten
  • Freihaltung der Obstbaumplantage, der Rebflächen und des Steilhanges von Bauten

Resultat

Die Festlegungen des Gestaltungsplans gewährleisten den angestrebten sorgfältigen Umgang mit dem Ortsbild. Die Eigentümer verzichten darauf, die in der Richtplanung definierte bauliche Dichte auszuschöpfen. Die Wohnungen an attraktiver Lage bieten Raum für rund 300 Bewohner. Das Plateau der Birchweid wird kaum mit zusätzlichem Verkehr belastet, was eine weitgehend verkehrsfreie und damit fussgängerfreundliche Umgebungsgestaltung ermöglicht.

Berücksichtigung von öffentlichen Interessen

Kirchhügel:
Die charakteristische Blickbeziehung zum Kirchhügel soll durch die Freihaltung der Wiese ungeschmälert erhalten bleiben.

Schutzobjekte:
Mehrere inventarisierte Schutzobjekte am Rankweg sollen samt ihrer Nahumgebung sorgfältig in die Neubebauung eingebunden werden.

Rebhang:
Der Rebhang oberhalb der Bergstrasse sowie eine weitere kleinere Rebfläche sollen langfristig weiter bestehen können.

  • Kirchhügel

    Kirchhügel

  • Schutzobjekte

    Schutzobjekte

  • Rebhang

    Rebhang