Popup schliessen

Siedlung & Städtebau

Pfungen, Entwicklungskonzept Keller AG Ziegeleien

Ausgangslage

Das Areal der Keller AG Ziegeleien befindet sich heute in der Industriezone I 5.0 mit einer Sonderbauvorschrift. Da das Areal nicht mehr als Produktionsstätte für Backsteine und Ziegel verwendet wird, soll auf dem Areal in Etappen ein neues, lebendiges Quartier mit besonderem Charakter entstehen, wo gewohnt, gearbeitet und eingekauft wird. Im Verlauf der Zeit haben sich neue Bedürfnisse ergeben, die eine Anpassung des rechtsgültigen Gestaltungsplans Keller AG Ziegeleien aus dem Jahr 2005 erfordern. Für die Weiterentwicklung der Transfor-mation vom reinen Industriebetrieb zum neuen, lebendigen Quartier mit besonderem Charak-ter soll ein Masterplan erstellt werden.

Vorgehen

In einem ersten Schritt wurde im Rahmen von Entwicklungskonzepten geklärt, wie das Areal städtebaulich ergänzt, im Osten erschlossen und die Nutzungen aufgeteilt werden können, dies in Abstimmung zum rechtsgültigen Gestaltungsplan. Die Absicht der Gemeinde zur Schaffung eines neuen Zentrums wurde dabei berücksichtigt. Die Entwicklungskonzepte wur-den auf eine Baumassenziffer von 5.0 ausgelegt, entsprechend den Vorgaben im Baufeld Ost des rechtsgültigen Gestaltungsplans und den Vorschriften der Regelbauweise in der Industrie-zone I 5.0. Ein Wohnanteil von max. 40 % ist zuläs- sig, sofern sichergestellt ist, dass der Gewerbeanteil von 60 % später immer noch realisierbar bleibt.

Resultat

Ein Neubau schliesst den Ziegelei-Platz nach Osten ab. Dieser wird nicht direkt an die beste-hende Bausubstanz angebaut. Dadurch wird der Raum um den historischen Kamin freige-spielt und die im Gestaltungsplan vorgesehene Fussgängerverbindung gewinnt mehr Raum und dadurch mehr Attraktivität. Das den Platz abschliessende Gebäude endet südlich mit einem Gebäude von 18 m Höhe. Die Höhe dieses Gebäudes entspricht den Höhen der Nach- verdichtungsstudie "Zentrumsverdichtung Pfungen". Ziel ist es, dass damit der Bahnhof-Platz und der Ziegelei-Platz räumlich gefasst werden. Das Entwicklungskonzept gilt als Grundlage für die Revision des Gestaltungsplans.

  • Volumetrischer Anteil Gewerbe

    Volumetrischer Anteil Gewerbe