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Siedlung & Städtebau

Oberägeri, Studienauftrag Ländli

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Visualisierung Siegerprojekt «Im Holz»

Ausgangslage

Die Stiftung Ländli möchte den südlichen Teil des Areals «Im Ländli» entwickeln und neu bebauen. Es sind ausschliesslich preisgünstige Wohnungen sowie ein kleines Ladenlokal
vorgesehen. Die Überbauung muss gut in Etappen umsetzbar sein. Diesbezüglich soll die Entwicklungsstrategie eine sehr hohe Flexibilität in der Realisierung von sinnvollen Einheiten bieten. Ein flexibles Nutzungskonzept soll auf kommende gesellschaftliche Bedürfnisse reagieren können. Bestandteil des Gesamtkonzepts ist ausserdem ein Busdepot der Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB) für mindestens 22 Normalbusse. Dieses Bauwerk soll funktional eigenständig bleiben und sich besonders gut in die Landschaft integrieren. Der Siegerentwurf wird zu einem Richtprojekt weiterentwickelt, welches als Grundlage für den ordentlichen Bebauungsplan sowie für das spätere Bauprojekt dient.

Vorgehen

Es wurde ein Studienauftrag im Einladungsverfahren gemäss SIA-Ordnung 143 durchgeführt. Zum Studienauftrag wurden 10 Planungsteams (Architekt, Landschaftsarchitekt, Bauingenieur, Verkehrsplaner) eingeladen. In der ersten Phase erarbeiteten die 10 Teams einen Entwurf des Gesamtkonzepts und wie sich dieses in die Umgebung integriert. In der Zwischenbesprechung wurden die Entwürfe beurteilt und vier Beiträge für die zweite Bearbeitungsstufe ausgewählt. Die weiterbearbeiteten Projekte wurden von den Teams präsentiert und anschliessend studiert und beurteilt. SKW erarbeitete im Studienverfahren das Programm, organisierte die Jurierung, unterstützte bei der Moderation und führte eine detaillierte Vorprüfung der weitreichenden Beurteilungskriterien durch.

Resultat

Das Beurteilungsgremium stellte fest, dass sich der Studienauftrag aufgrund der komplexen, zweiteiligen Aufgabenstellung als zielführend erwiesen hat. Die Aufgabenstellung, eine preisgünstige Wohnüberbauung im Bezug zur historischen Parkanlage und zum bestehenden Hotel und Seminarzentrum zu planen und das Busdepot in das Projekt und die Landschaft zu integrieren, erwies sich als herausfordernd, aber machbar. Die eingereichten Projektvorschläge zeigten eine grosse Bandbreite möglicher städtebaulicher Ansätze auf. Das Preisgericht empfahl einstimmig, das Team EMI Architekt*innen, Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur, Schnetzer Puskas Ingenieure und IBV Hüsler mit der Weiterbearbeitung zu beauftragen.

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