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Siedlung & Städtebau

Maur, Überbauungs- und Erschliessungsstudie Areal Geeren

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Luucy Darstellung der Bestvariante

Ausgangslage

2017 wurde eine Überbauungs- und Erschliessungsstudie für das Areal Geeren als planerische Grundlage für die Grundstücksentwicklung erstellt. Das Grundstück konnte damals jedoch nicht erfolgreich veräussert werden. Seither haben sich die baurechtlichen Rahmenbedingungen durch die Revision der Nutzungsplanung verändert. Das Grundstück wurde von der Zone W1 in die Zone W1/25 umgezont. Neu gelten eine Ausnützungsziffer von 25 % und eine Grünflächenziffer von 40 %. Auch die Regelung für Terrainveränderungen wurde angepasst. Die Änderungen erforderten eine grundsätzliche Überarbeitung. Insbesondere mussten die Bebauungsstruktur und die volumetrische Berechnung
angepasst werden.

Konzeptidee

Die Grundstücksform und die einzuhaltenden Abstände erschweren die Bebauung der schmalen Bereiche. Für eine zusammenhängende Bebauung bietet sich vor allem der südliche Teil an, während im Norden ein Einzelgebäude möglich ist. Das Grundstück wird sowohl von Norden als auch von Süden erschlossen, wobei die Erschliessungsflächen bewusst kompakt gehalten wurden. Anrechenbar ist gemäss Baurecht ausschliesslich das Erdgeschoss. Da die Geländeneigung unter 10 % liegt, ist eine Terrainabtragung von bis zu 0.5 m zulässig. Untergeschosswohnungen sind aus Gründen der Belichtung und der Aussenraumnutzung auf der Ostseite vorgesehen. Ohne anrechenbares Untergeschoss steigt die Ausnützungsziffer auf 30 %.

Beurteilung

Auf Grundlage der Analyse wurden fünf Varianten entwickelt, die sich in Gebäudeausrichtung und Abständen unterscheiden. Eine quantitative und qualitative Bewertung ergab, dass Variante B die Bestvariante darstellt. Sie sieht kompakte Baukörper mit 25 m Länge und eine Erschliessung von Osten vor, was kurze und klare Zugangswege ermöglicht. Die Ausrichtung nach Südwesten sorgt für eine gute Besonnung und schafft Privatsphäre, da keine Wege oder Strassen an den Fassaden vorbeiführen. Grosse Abstände zur westlichen Bebauung fördern die Aufenthaltsqualität. Trotz geringer baulicher Ausnutzung überzeugt die Variante B durch ihre klare Struktur und die ausgewogene Gesamtkonzeption.

  • Situationsplan Bestvariante

    Situationsplan Bestvariante