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Verkehr & Strassenraum

Kilchberg, Parkierungskonzept

Ausgangslage

Die Gemeinde Kilchberg will die Parkfelder auf öffentlichem Grund überprüfen und insbesondere die heute nicht bewirtschafteten Parkfelder neu ordnen. Bisher kannte Kilchberg nur eine Nachtparkgebühr.

Besonders problematisch ist die Situation aufgrund der starken Zunahme des täglichen Fremdparkierens durch nicht in Kilchberg wohnhafte Pendler. Diese nutzen die Möglichkeit zum kostenlosen Parkieren in den Wohnquartieren und steigen am Bahnhof Kilchberg auf die S-Bahn um. Der Druck verstärkt sich seit umliegende Gemeinden mit Parkierungskonzepten reagiert haben.

Konzeptidee

Das Konzept umfasst alle Parkierungsanlagen sowie markierte und nicht markierte Parkfelder auf den Strassen. Das bestehende Angebot soll erhalten werden.

Die Parkierungsanlagen an wichtigen Zielorten werden mit einer einheitlichen Gebühr und einer zeitlichen Beschränkung von vier Stunden bewirtschaftet. Die Parkmöglichkeiten entlang von Strassen werden in eine Weisse Zone überführt, wo mit Parkscheibe maximal vier Stunden parkiert werden kann. Die Einwohner und ortsansässigen Gewerbebetriebe können eine Parkkarte erwerben, die von der Parkzeitbeschränkung befreit.

Die Nachtparkgebühr wird aufgehoben.

Beurteilung

Das Parkierungskonzept wird mit einer Parkierungsverordnung geregelt. Diese definiert den Geltungsbereich der Weissen Zone und regelt die Anwohnerbevorzugung.

Die Zeitbeschränkung von vier Stunden schränkt auswärtige Pendler ein, gibt aber Besuchern und Gewerbetreibenden die Möglichkeit einige Stunden zu parkieren ohne eine Tageskarte lösen zu müssen.

Das Konzept basiert auf der Haltung "soviel wie nötig – so wenig wie mög-lich". Mit der Parkierungsverordnung wird die Lenkung von der Nacht (Nachtparkgebühr) auf die aktuelle Problematik der Pendler am Tag umgelegt und macht die Parkfelder wieder verfügbar für die Einwohner.