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Landschaft & Gewässer

Hittnau, Gewässermonitoring

Ausgangslage

Die Gemeinde Hittnau beschäftigt sich in lobenswerter Weise mit dem baulichen und ökologischen Zustand ihrer Fliessgewässer. Das gesamte Gewässernetz wird jährlich von den verantwortlichen Personen für den Unterhalt begangen, um die Instandhaltung zu gewährleisten und um wiederkehrende Problemstellen frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

Der allgemeine Zustand der Gewässer ist bekannt, soll kontinuierlich verbessert werden und eine genaue Budgetierung ist möglich.

Konzeptidee

Mit dem Gewässermonitoring steht ein Instrument zur Verfügung, um den Zustand der Fliessgewässer in regelmässigen Zeitabschnitten zu ermitteln und festzuhalten. Zudem ist es der Gemeinde möglich, den Handlungsbedarf für die kommenden Jahre zu bezeichnen.

Das Gewässermonitoring hat sich als effiziente Aufnahmemethode erwiesen. Innert vier Tagen konnte das kommunale Gewässernetz abgelaufen werden. Während den Aufnahmen des Gewässerzustandes wurden auch allfällige Bestände von Problempflanzen aufgenommen.

Beurteilung

Das Gewässernetz ist im Grossen und Ganzen in einem guten Zustand.

Innerhalb des Siedlungsgebiets beschränkt sich der Handlungsbedarf im Wesentlichen auf die Entfernung von bachfremden Stoffen, illegalen Deponien, Gewässerverbauungen mit bachfremden Materialien und standortfremder Vegetation. Das Konflikt- und Schadenpotenzial sowie der Handlungsbedarf sind innerhalb des Siedlungsraums weit höher als ausserhalb.

Ausserhalb der Siedlungsgebiets steht die Entfernung bachfremder Stoffe im Vordergrund.
Ein spezielles Augenmerk ist der Bekämpfung der Problempflanzen (Neophyten) zu widmen.

  • Bestandesaufnahme – Zustandserfassung

    Bestandesaufnahme – Zustandserfassung